Forumbeiträge

beatOpa
19. Nov. 2022
In Willkommen im Forum
Vorwort Lange überlege ich schon, welches Wort Thomas am besten beschreibt. Meinen Freund und Bruder im Geiste muss man verstehen, und wenn man es tut, kann man nicht umhin, ihn zu lieben. Allen komplexen Gedankengängen zum Trotz bleibt am Ende immer nur ein Wort - Wahrhaftigkeit. Thomas ist einer jener Menschen, von denen es viel zu wenige gibt auf unserem Planeten. Er ist ehrlich, direkt, uneigennützig, idealistisch, frei von Hintergedanken und voller Energie. Er ist laut, emotional, manchmal extrem, aber niemals dogmatisch. Er gehört zu den Menschen, denen irgendwann eine Therapie verordnet wird, obwohl eigentlich der Rest der Welt sie bräuchte. Eine Therapie, nicht um ihn von irgendetwas zu heilen, sondern um ihm zu helfen, die Welt zu ertragen und bei seinem unumstößlichen Credo zu bleiben: Weitermachen! Das Schöne an Menschen wie Thomas ist, dass man sehr schnell merkt: man ist doch nicht so allein, wie man manchmal glaubt. Auf seiner Reise durch die letzten zwei Jahrzehnte der DDR, welcher er seinem Wesen nach die Stirn bie- ten musste, nach weiteren drei Jahrzehnten als angestellter Redakteur und freier Journalist, besann er sich auf seine beruflichen Wurzeln und kehrte als examinierter Fachkrankenpfleger für Geriatrie zurück in den einst erlernten Beruf. Diesmal jedoch als Altenpfleger. So ging es bei ihm, und so wird es weitergehen – da sind Brüche im Leben. Stark, deutlich, radikal, schmerzhaft und oft auch durchaus heilsam. Thomas ist ein Mensch, der seine Angst vor notwendigen Veränderungen niemals die Oberhand gewinnen lässt. Das spürt man auch in seinem Buch. Ich fühle mich nicht selten an eine Szene in einem meiner ewigen Lieblingsfilme erinnert: “Was macht einen Mann aus, Mr. Lebowski? Ist es, darauf vor- bereitet zu sein, das Richtige zu tun – egal, was es kostet?” Worauf der Gefragte antwortet: “Das und zwei Eier in der Hose.” Was meinen Freund dabei antreibt, ist die Liebe. Liebe zu den Menschen und ihrem Recht auf Würde. Liebe zu seiner langjährigen Frau, seiner EINEN, seinen Kindern, Enkeln und die Liebe zur Musik. Diese Beziehung ist derart ausgeprägt, das man ihn auch unter dem Namen BeatOpaTM kennt und als absoluten Fachmann schätzt. Leidenschaftlich beschäftigt er sich mit dem Sound der dunkelsten Jazz-Höhlen von New York bis New Orleans, mit polnischen Geigern und natürlich mit der grandiosen Beatmusik der 60er und 70er Jahre, aber auch mit nicht unumstrittenen Bands wie U2. Er schöpft Kraft aus einem schier unerschöpflichen Repertoire an seltenen und weniger seltenen Aufnahmen, die er auf ständig neu kombinierten Geräten und Lautsprecherboxen wieder zum Leben erweckt - Kassetten, Tonbänder, Vinyl oder Exoten wie DAT sind bei ihm täglich in Betrieb. Den dabei entstehenden Klang und die resultierenden Emotionen entlässt er ungehemmt in die Welt. Die Liste seiner Musik ist schier endlos, und auch hier ist das ver- bindende Element das der Wahrhaftigkeit. Bis heute bin ich mir unsicher, ob mein Freund ein gläubiger Mensch ist. Im Kern müsste ich wohl sagen: Ja. Ja, mit der Einschränkung, dass er auch hier nach Wahrhaftigkeit sucht. Klerus, Popanz und Dogmen werden regelmäßig zur Zielscheibe seines beißenden Sarkasmus, der bei allen Extremen trotzdem niemals bestimmte Grenzen überschreitet. Er mag manchen Zeitgenossen verfluchen, im Grunde seines Herzens wünscht er ihm aber nicht das Verderben, sondern die Einsicht - jene Einsicht in die Wahrhaftigkeit der Dinge, die ihm als große Gabe geschenkt wurde. Genau die Einsicht, die ihn bei allen Zweifeln und Widrigkeiten das Richtige tun lässt. Im vorliegenden Buch geht es um seine Rückkehr in die Pflege, konkret die Altenpflege. Was er dort vorfand, beschreibt er sehr eindrücklich und in der ihm eigenen Art: nah an den Menschen, offen und ehrlich, ohne Anklage oder Wertung des vorherrschenden Systems - einfach wahrhaftig eben. Wer wissen will, wie es um Deutschland und das eigene Altern bestellt ist, der wird sich hier auf emotionale Art abgeholt fühlen - ohne Pathos, ohne die ewig gleichen Anklagen und die allgegenwärtig jammernde Kritik am System. Dazu ist Thomas zu wahrhaftig. Er zeigt, was ist. Und er versucht die andere Wahrnehmung, die an- dere Realität der an Demenz erkrankten Menschen zu erfassen und sensibel zu beschreiben. Das Bild darf sich jeder selbst machen. Und vielleicht auch darüber nachdenken, was das eigene Handeln bewirken kann. Christian Knoche, Mainz im März 2022 Auf Amazon bestellen als eBook, Taschenbuch oder Hardcover: https://www.amazon.de/Deutschland-liegt-Windeln-Journalismus-zuru%CC%88ck/dp/B0BJH3N7VC/ref=sr_1_1?crid=3BG8AL2XON33E&keywords=deutschland+liegt+in+windeln&qid=1668847362&sprefix=deutschland+liegt%2Caps%2C174&sr=8-1 Leseprobe: Solidarität und Völkerverständigung Seit meiner Schulzeit wurde ich immer mal wieder mit sogenannten Solidaritätsbasaren belästigt. Ständig gab es jemanden, den die DDR aus den Klauen der imperialistischen Machthaber freikämpfen wollte. Ich erinnere mich an Angela Davis, Luis Corvalan oder den Psychopathen Dean Reed. So waren wir als Schulkinder gefordert, den von unseren Müttern gebackenen Kuchen in den Unterrichtspausen an unsere Mitschüler zu verkaufen oder selbst gehäkelte Topflappen feilzubieten. Das erzielte Geld wurde am Ende in irgendwelche Töpfe eingezahlt, die sich beispielsweise Solidarität mit dem um seine Freiheit kämpfenden Volk von Angola nannten. Mir war diese Propaganda immer ein Graus, zumal so manche Pause dabei draufging. Anyway, auch ganz kurz nach meinem ersten ersten Tag in der Krankenpflege hatte Oberschwester Erika, die eine stramme SED-Genossin war, einen Solidaritätsbasar organisiert. Alle Mitarbeiter waren auf- gerufen, irgendetwas zu spenden. An den Zweck dieser Aktion kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedoch traute ich meinen Augen nicht, als ich ganz früh den Raum betrat, in dem der Basar abgehalten wurde. Zwischen Plastikgeschirr, Tischdecken und folkloristisch angemalten Eierbechern aus Holz lagen sie. Unglaublich! Jemand hatte sich im Geiste der Solidarität mit den vom Imperialismus geknechteten Völkern der Welt tatsächlich getrennt von Led Zeppelin, The song remains the same und von Black Sabbath, Master of Reality. Oberschwester Erika hatte mit Kugelschreiber auf die Cover beider Alben 5,- gekratzt. Dabei war ihr offensichtlich nicht auf- gefallen, dass es sich bei Led Zeppelin um das legendäre Doppelalbum handelte, das den Sound- track zum gleichnamigen Film über den Live-Auftritt der Band im New Yorker Madison Square Garden vom 27. bis 29. Juli 1973 wiedergibt. Aus der Perspektive eines heutigen Plattensammlers ist die Preisgravur im Zentrum der Cover natürlich ein Sakrileg, jedoch damals fühlte ich mich wie im Himmel meiner Träume. Schnell zählte ich zehn Mark der DDR in Alu-Chips ab, griff die Platten, bezahlte bei Oberschwester Erika, klemmte mir die heiligen Vinylscheiben unter den Arm und begab mich auf schnellstem Weg in mein Zimmer, wo ich die RFT-Anlage mit den Drei-Wege-Boxen aufgebaut hatte. In meinem Glück hatte ich nur einen Gedanken: Niemand kann euch mir wieder wegnehmen! Den Preis kann ich bis heute nicht wirklich glauben. Wenngleich beide Alben in durchaus gebrauchtem Zustand auf meinem Plattenteller knisterten, hätte ich doch auf dem Schwarzmarkt der illegalen Plattenszene von Ost-Berlin mindestens 300 Mark berappen müssen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Als ich schließlich zur Seite 3 von The song remains the same kam, wurde mir unmittelbar bewusst, eine der großartigsten Plattenseiten in der Geschichte der Rockmusik zu hören. No Quarter bildet sozusagen die Hinführung zur Hymne einer ganzen Generation: Stairway to heaven. Dieses Monument in Moll war 1971 zuerst auf dem Studioalbum Led Zeppelin IV erschienen. Was Robert Plant, Jimmy Page, John Bonham und John Paul Jones jedoch im Madison Square Garden mit dem Stück veranstalten, erreicht in der atemberaubenden Improvisation den Status musikalischer Genialität. Fünf Ost-Mark hatte ich auf dem von Oberschwester Erika organisierten Solidaritätsbasar für das Meilensteinalbum bezahlt. Bis heute ist es mir unbezahlbar. Der Gott des Rock persönlich hatte mir jene Leiter angelegt, auf der ich wie von Engeln getragen in den Himmel aufsteigen konnte. Von dort oben ergab sich mir eine völlig ungeahnte Perspektive. Plötzlich war ich Feuer und Flamme für Völkerverständigung und Solidarität, mein Herz schlug unvermittelt für das Proletariat und für die um ihre Unabhängigkeit von imperialistischen Mächten kämpfenden Völker. Meine Liebe zur Arbeiterklasse, zu Solidaritätsbasaren und später zu privaten Flohmärkten war geboren. Ob die von mir investierten 10 Mark der DDR tatsächlich bei den kommunistischen Revolutionären in Angola, Chile oder Nicaragua angekommen sind, eventuell auch zur Finanzierung des palästinen- sischen Terrors gegen Israel und den Westen unter Jassir Arafat Einsatz fanden oder doch nur zur weiteren Befestigung des antifaschistischen Schutzwalls in der Endphase der DDR genutzt wurden, bleibt wohl für immer das Geheimnis von Oberschwester Erika.
Buchveröffentlichung: Deutschland liegt in Windeln - Nach 30 Jahren Journalismus zurück in der Pflege content media
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beatOpa
17. Nov. 2021
In Willkommen im Forum
Immer zum Jahresende bietet mir Spotify eine Liste meiner am meisten gehörten Bands und Songs an. Der Algorithmus ist unbestechlich. Und er liefert ein Psychogramm meines Jahres: - Fleetwood Mac - Miles Davis - John Coltrane - Bob Dylan ("Dink's Song") - Klaus Nomi - Kraftwerk - Return To Forever - Patti Smith - Ry Cooder - Elvis Costello - The Chicks - Robert Palmer - Johnny Cash - Ginger Baker - Chet Baker Nun, ich denke, das sagt viel. Was sagt es Dir?
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beatOpa
16. Nov. 2021
In Willkommen im Forum
"Ich fühle mich jetzt so frei!", lächelt Sarah. "Denn in meinen Wünschen fühle ich mich immer wie gefangen." Die zehnjährige Österreicherin ist gefangen im Körper einer Greisin. Sie leidet unter der sehr seltenen genetischen Krankheit, die Mediziner "Progerie" nennen. Dabei wird ein Eiweiß nicht produziert, das für Zellteilung und Wachstum verantwortlich ist. Zum Zeitpunkt, da Sarah und ihre Mutter in der ZDF Reportage "Sarahs kurzes Leben" (37 Grad, 2004) ins öffentliche Bewusstsein treten, sind weltweit 40 Kinder von diesem genetischen Deffekt betroffen. Sie entwickeln sich geistig wie ganz normale Kinder, ihre Körper gleichen jedoch sehr früh denen von 80- oder gar 90-Jährigen. Die meisten dieser besonderen und so sehr liebenswerten Menschen erreichen nicht das 14. Lebensjahr. Sarah geht in eine ganz normale Schule am Stadtrand von Innsbruck. Sie ist die Kleinste in ihrer Klasse und wiegt gerade einmal 10 Kilogramm. Doch sie behauptet sich, kann wunderbar erzählen und wird von ihren Klassenkameraden geschätzt und unterstützt. Sie liebt Vulkane und weiß um deren Schönheit und Gefahrenquelle gleichermaßen. Dann ist es für sie und ihre Mutter soweit. Sie fliegen nach Italien. Dort bringt ein Hubschrauber sie bis fast an den Gipfel des Stromboli. Ein Vulkanführer nimmt Sarah Huckepack. Gemeinsam sitzen sie am Krater und warten auf das "Feuerwerk", das Sarah so fasziniert... Dieser Film ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. Er geht ohne Sentimentalitäten tief unter die Haut. Mir persönlich sind die Tränen der Rührung, der Freude und der Trauer in Strömen gelaufen. Und ich habe wieder einmal erkannt, dass meine eigenen Problemchen und Wehwehchen nichts, rein gar nichts sind im Vergleich zu denen von Menschen wie Sarah und ihrer Mutter. Diese Reportage ist ein Plädoyer für die Einzigartigkeit eines jeden Menschen!
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beatOpa
02. Nov. 2021
In Willkommen im Forum
Sie vermissen Live-Konzerte? Zur Feier des 50. Jahrestages der Veröffentlichung von L.A. WOMAN (1971) verwandeln sich am 4. November 2021 Lichtspielhäuser in Konzerthallen mit „The Doors: Live At The Bowl ’68 Special Edition“, einem einzigartigen Kinoerlebnis. Der Film, der die von Bruce Botnick in überwältigendem Dolby ATMOS® (sofern vor Ort verfügbar) und 5.1 Surround-Sound neu bearbeiteten Audiospuren und die anhand der Original-Negativrollen restaurierten Filmaufnahmen enthält, präsentiert diese legendäre Performance im vollständige Konzert, einschließlich „Hello, I Love You“, „The WASP (Texas Radio and the Big Beat)“, „Light My Fire“ und „The End“. Finden Sie ein Kino in Ihrer Nähe und sichern Sie sich Ihre Tickets noch heute unter www.TheDoorsFilm.com
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Ich erhebe "Sleepers" mit Brad Pitt, Dustin Hoffmann u.v.a. zu den Altären des ganz großen Kinos! Weil die Rache seit Dumas "Der Graf von Monte Christo" eben sehr süß sein kann. Und wenn dann noch ein katholischer Priester aus "Hell's Kitchen" in ihrem Sinne einen Meineid schwört, wird die Welt ein wenig gerechter. Robert De Niro grandios als Father Bobby.
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Was soll ich sagen? Ich sage einfach nur "Halleluja". Pünktlich zum Shabbat legt der Maestro sein 16. Bootleg vor. Wenngleich wir wettertechnisch bereits tief im Herbst stecken, nennt er es "Springtime in New York". Und er gewährt der weltweiten Gemeinde frühlingshafte Einblicke in seinen schier unerschöpflichen Schatz an Songs mit tiefen, tiefgängigen Lyrics. Wir sind erneut eingeladen, am Schöpfungsprozess teilzunehmen. Es geht hier zum 16. Mal unter die Haut. Wer behauptet, alles von Bob Dylan zu kennen, lügt! Auch hier wieder viel, sehr viel bislang unveröffentlichtes Material der Extraklasse. Teilweise zum Weinen roh und schön wie noch nicht geschliffene Diamanten. Persönlich tauche ich nunmehr zum zweiten Mal ab in den heiligen und tiefen Rausch dieser zweieinhalb Stunden. Sie bieten alles, wirklich alles, was beatMusic kann. Mehr geht auf Erden nicht. Shabbat Shalom! Meine Eine stellt gerade fest: "Es gibt einige Freaks, die sehr gut Musik hören und teilweise auch selbst machen können. Aber ich kenne niemanden, der sie so leidenschaftlich verbalisieren kann. Du bist ganz weit vorne, Schnuppi!" Was sagst Du dazu?
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Ich weiß es jetzt, warum die frühen sich so sehr von den späten Pink Floyd unterscheiden: Syd Barrett kommt von Drogen mittelschwer bis akut geschwängert im Sound leicht daher, geniales Ping-Pong-Stereo, Weltgeist eben. Roger Waters möchte sich mit Richard Wagner messen. Das gelingt ihm schon deshalb nicht, weil er nicht lassen kann von seiner musikalisch versteiften Betroffenheit. Egomanisches Gejammer. Unerträglich!
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Ist es wirklich nur Wasser, wenn ein Fremder weint? Opa beatOpa taucht gerade wieder tief hinab in seine Jugend: Peter Gabriel "Plays live" sounded von RFT Tangential auf zwei BRAUN Boxen Paare. Ich schließe die Augen und bin wieder auf dem "San Jacinto", mache den "Schnappschuss" und liege mit der Familie gefangen im "Fischernetz". Der Sound ist gigantisch: Jerry Marotta an der Batterie, David Rhodes an der Gitarre, Tony Levin an Bass und B.Vox. Aufgenommen in Amerika, Tausende Meilen fern der Heimat des Machers. Ein Meilensteinalbum, mit dem Peter Gabriel schon 1982 alles das zum Ausdruck bringt, was heute als salonfähig gilt, wenn es um Integration, Migration und Partizipation geht. Natürlich muss man der englischen Sprache mächtig sein. Aber den "Rhythmus und die Hitze" versteht man auch ohne sie. Erhoben zur ewigen Ehre der beatAltäre! Vom San Jacinto blickend, sehe ich links die atemberaubende Wüste von Joshua Tree und rechts Palm Springs. Es ist wie nicht von dieser Welt...
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Pünktlich zum Shabbat ist vor zwei Wochen "Blessings and Miracles" erschienen. Vorschusslorbeeren gab es vorab reichlich. Nach zweimaligem Hören bin ich jedoch ratlos. Ja, es gibt einige recht flotte Gitarrenläufe und wie immer reichlich Samba-Flair. Allerdings kann ich wirklich nicht in den Lobgesang einstimmen. Schon gar nicht höre ich auch nur den Anflug von "tiefsinnigem Alterswerk", wie ein Kollege auf DLF schwärmte. Anyway, mal wieder bin ich dankbar für mein Abo von Spotify. Denn das erspart mir den Kauf von Platten, die kein Mensch braucht. In diesem Sinne: Mitfühlende Grüße an Carlos Santana!
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beatOpa
27. Okt. 2021
In Willkommen im Forum
Der Literatur Kalender 2022 aus dem Verlag edition momente wurde mit dem Kalenderpreis des Deutschen Buchhandels in der Kategorie "BESTER LONGSELLER" ausgezeichnet. Dies hat letzte Woche die Jury auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Ein Longseller ist der Literatur Kalender im wahrsten Sinne des Wortes. Denn seit fast 40 Jahren ist er auf dem Markt und wird seitdem von Elisabeth Raabe und Regine Vitali herausgegebene und von Max Bartholl gestaltet. Von 1985-2005 erschien er im Arche Verlag, ab 2006 im Arche Kalender Verlag und seit 2019 in der edition momente. Seitdem bringen die Verlegerinnen ihn unter dem Titel "DER LITERATUR KALENDER " heraus. Und seitdem kann man jedes Jahr neue literarische Entdeckungen machen. Es sei das Verdienst der beiden Verlegerinnen, mit ungewöhnlichen Zitaten und entlegensten Fotos auch auf unbekannte Autorinnen und Autoren aufmerksam zu machen, immer unter einem anderen Jahresmotto und in gleichbleibend hoher grafischer Qualität, so die Begründung der Jury. Jedes Jahr widmet sich der Kalender mit Bildern und autobiografischen Texten einem Thema aus dem Leben von Autorinnen und Autoren der Weltliteratur. Es sind immer sorgsam ausgewählte Fundstücke aus Briefen und Erinnerungen, die einen persönlichen Blick auf das Leben von Schreibenden und deren Werk werfen. Diesmal lautet das Motto "Momente der Erinnerung": Truman Capote, Judith Kerr, Nadine Gordimer, Peter Weiss u.v.a. berichten über ganz besondere Momente in ihren an Begegnungen und Erfahrungen reichen Leben. DER LITERATUR KALENDER 2022. MOMENTE DER ERINNERUNG Mit Texten und Bildern aus der Weltliteratur. Hg. von Elisabeth Raabe, gestaltet von Max Bartholl edition momente Hamburg/Zürich 60 Bl. / 53 Fotos / farbig / € 22,- / ISBN 978-3-0360-2022-8 https://www.edition-momente.com/kalender/literatur-kalender-2022.html
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